Heilkunde

Sind Mikrowellenstrahlungen gefährlich?

Sind Mikrowellenstrahlungen gefährlich?

Die schnelle Welle, erleichtert alles, vor allem das schnelle Essen im schnellen Leben. Dazu kann man jedes Fertigprodukt einfach ein paar Minuten Karussell fahren lassen, also, wer braucht hier noch einen Herd oder Grosis Kochbuch? Wie funktionert die Mikrowelle? Und sind die Strahlungen gefährlich?

Beim Kochen mit Feuer, Gas oder Strom, wird das Essen langsam von aussen nach innen erwärmt. Das wird jedem schon aufgefallen sein, der das Fleisch zu kurz in der Pfanne gegart hat. In der Mikrowelle dagegen dringen deren starke, hochfrequente Strahlen schnell tief ins Innere der Nahrung.

Sie versetzen vor allem die Wassermoleküle in Bewegung und durch die Reibungsenergie wird das Essen warm. Wasser wird am schnellsten warm, festere Nahrung wie Tiefkühlbrokkoli braucht länger und wird ungleichmässig erwärmt, zum Beispiel  aussen heiss, innen kalt. Durch diese sogenanten «cold spots» werden mögliche krankmachende Mikroorganismen, wie beispielsweise Salmonellen, nicht vollständig abgetötet. Die stetige Drehbewegung in der Mikrowelle erfüllt allein den Zweck einer möglichst gleichmässigen Erwärmung der Nahrungsmittel.

Ist Mikrowellenstrahlung schädlich?

Ein Metallgehäuse verhindert, dass die Strahlen nach aussen dringen. Offiziell zumindest scheinen die Strahlen den menschlichen Körper nicht zu belasten, sofern er während des Kochvorgangs nicht direkt vor dem Gerät steht. Es wird vor allem Kindern und Schwangeren empfohlen, Abstand zum Gerät zu halten.

Dieselbe Strahlungsfrequenz wird auch für Mobilfunk und WLAN verwendet. Russland hat ab 1976 die Mikrowelle eine Zeit lang verboten, aufgrund der Forschung zu gesundheitlichen Schäden. Sie warnten ebenfalls vor Mobilfunkfrequenzen.

Auf jeden Fall sollte die Mikrowelle nicht beschädigt sein und die Tür richtig geschlossen sein. Da aber so oder so ein Spalt entsteht durch die Tür, entweicht immer etwas Strahlung. Und das Essen sollte nicht in Kunstoffbehältern gegart werden, denn es wurde nachgewiesen, dass Weichmacher in die Nahrung übergehen können, oder Karton, auch die Druckfarbe kann nicht unbedenklich erhitzt werden.

Im Grossen und Ganzen sind sich verschiedene Quellen einig, dass die Mikrowelle kein gesundheitliches Risiko darstellt. Da die Abschirmungsmassnahmen im Grenzwertbereich liegen und auch beim Braten krebserregende Stoffe entstehen können, sei sie nicht weniger schädlich, als andere Kochvorgänge.

Daneben wissen wir, dass es für die Fruchtbarkeit schädlich sein kann, das Handy in der Hosentasche zu tragen und WLAN auch nicht ohne ist. Es handelt sich um Elektromagnetische Strahlung. Da Menschen individuell auf bestimmte Belastungen in ihrem Umfeld reagieren, ist der Grenzwert als Richtwert anzusehen. Es wird empfohlen, während des Garvorganges nicht in die Mikrowelle zu schauen, da es die Augen schädigen kann.

Die Strahlungsintensität an der Oberfläche der Mikrowelle verringert sich mit zunehmenden Abstand. Ab 30 Zentimeter sind noch etwa fünf bis zehn Prozent der Strahlung, die unmittelbar an der Mikrowelle gemessen werden kann, vorhanden.

Nachteile der Mikrowelle

Das Essen kann fade schmecken, die Babynahrung und das Fleisch wird ungleichmässig erwärmt, weswegen die Gefahr von Erregern wie Salmonellen nicht völlig ausgeschlossen werden kann. Es wird empfohlen, Fleisch auf herkömmliche Weise zu garen.

Die Gefahr der Strahlung ist nicht zu unterschätzen, vor allem in einer kleinen Küche, wenn man zu nahe beim laufenden Gerät steht. So nebenbei ist es ein zusätzliches elektrisches Gerät, das im Elektormagnetischen Feld wirkt, wo auch Mobilfunktelefone und WLAN dazugehören. Zusammengenommen wird dadurch die Gesundheit des menschlichen Körpers natürlich mehr belastet. Das ist keine natürliche Umgebung. Dessen sollte man sich bewusst sein. Lebt man in der Stadt, ist die Belastung natürlich noch höher.

Es ist nicht völlig auszuschliessen, dass die Mikrowelle krebserzeugende Wirkung hat. Der Trend, statt frischer Nahrung Fertigprodukte zu wählen, schädigt den Körper zusätzlich. Interessanterweise hat Japan beschlossen, die Mikrowellenherde bis 2023 abzuschaffen. Untersuchungen von der Universität Hiroshima haben erkannt, dass in den letzten 20 Jahren mehr gesundheitliche Schäden durch Mikrowellen auftraten, als die amerikanischen Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki 1945 verursachten. Südkorea und China haben ein ähnliches Ziel.

Die Kontroverse um Mikrowellenstrahlen

Wer googelt, findet vor allem die positiven, oder positiv scheinenden Seiten der Mikrowelle. Statt, dass ein ungefähres Gleichgewicht von verschiedenen Meinungen zum Thema diskutiert werden könnte. Wer hat den was davon? Und was nützt es uns, schnell zu kochen und schnell zu essen? Kann ja sein, dass dieser Weg auch schneller ins Gesundheitsdefizit oder den TGV ins Grab bedeutet.

Die Mikrowellen zu Hause sind nicht die einzigen Strahlenbelastung in unserem täglichen Brot. Lebensmittel werden bestrahlt, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Mögliche gesundheitsschädigende Mikroorganismen werden dadurch abgetötet. In der Schweiz ist die Bestrahlung der meisten Lebensmittel bewilligungspflichtig.

Seit 1989 werden Lebensmittel in kantonalen Laboratorien auf nichtbewilligte Bestrahlung überprüft, insbesondere solche aus dem Ausland. Das BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) schreibt, das fachgerechte bestrahlte Lebensmittel weder gesundheitsschädlich seien, noch durch die Bestrahlung radioaktiv werden. Die Produkte müssen gekennezeichnet sein als «mit ionisierenden Strahlen behandelt» oder «bestrahlt». Seit 2008 dürfen hierzulande Gewürze und Kräuter bestrahlt werden. Die Behandlungen mit Strahlen sind bewilligungspflichtig.

Bildet euch selbst eine Meinung. Was wir im Detailhandel oder sonst irgendwo kaufen, wird nicht einfach nur vakummiert. Es wird teils bestrahlt, teils unter «Schutzatmosphäre» verpackt und es gibt immer noch Zusätze, die zugefügt werden, aber nicht auf der Packung stehen müssen.

Wir sollten uns wirklich bewusst werden, was wir wie zu uns nehmen. Und konsequent handeln. Denn die Nahrung wird ein Teil von uns. Du bist, was du isst!

Quelle:

https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/le¬bensmittel-und-ernaehrung/lebensmittelsicher¬heit/lebensmittelbehandlung.html

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