Balance statt Überreizung – Wie Impfungen unser Immunsystem beeinflussen
Das Thema Impfen spaltet seit jeher die Geister. Die Impfkritik ist so alt, wie die Impfungen selbst.
Das Immunsystem: Unser natürlicher Schutzschild gegen Mikroorganismen
Vereinfacht erklärt, funktioniert das Immunsystem wie folgt: Mikroorganismen dringen – bei Infektionskrankheiten normalerweise über die Schleimhäute – in unseren Körper, Zellen erkennen den Erreger und produzieren Antikörper, damit der Körper diesen Erreger zu einem späteren Zeitpunkt evtl. wiedererkennt und sofort reagieren kann. Danach wird der Erreger beispielsweise durch Fieber eliminiert.
Ohne Mikroorganismen wäre menschliches Leben undenkbar. Der menschliche Organismus ist auf Mikroorganismen angewiesen, lebt in Symbiose mit diesen. Lebenswichtige Abläufe funktionieren ausschliesslich mit Hilfe dieser Mikroorganismen: unsere Verdauung, die Blutgerinnung oder auch die Immunität, um nur einige Beispiele zu nennen.
Der wohl wichtigste Leitsatz ist “Die Mikrobe ist nichts – das Milieu ist alles”, wie Antoine Beauchamp bereits feststellte. Infektionskrankheiten werden für den Körper erst dann gefährlich, wenn dieser durch gewisse Umstände grundlegend geschwächt ist. Ein sehr wichtiger Faktor stellt die Hygiene dar – allem voran die Trennung von Abwasser und Trinkwasser (Kinderlähmung, Cholera, Typhus) oder die Spitalhygiene.
Auch die neuen Erkenntnisse der Wundbehandlung führten zum massiven Rückgang von zum Beispiel Wundstarrkrampf. Immer zu Zeiten von Kriegen, Hungersnöten oder Naturkatastrophen wurde und wird ein Anstieg vieler Infektionskrankheiten festgestellt oder befürchtet.
Impfungen: Eine medizinische Erfolgsgeschichte?
“Durch die Verabreichung der jeweiligen Impfstoffe war es möglich diverse Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Masern, Mumps, Röteln oder Kinderlähmung (nahezu) auszurotten.” So die Argumentation von vielen Impfbefürwortern.
Denn laut Statistik gingen parallel zum Impfen auch die entsprechenden Infektionskrankheiten und ihre gefürchteten Komplikationen zurück. Der Rückgang dieser Krankheiten durch die bereits erwähnten Faktoren der Hygiene wird jedoch in keinster Weise mit einbezogen. Sieht man sich die Statistiken der Infektionskrankheiten vor Einführung der Impfung an, ist jedoch zu beobachten, dass bis dahin die Krankheiten bereits bis zu 95% zurückgegangen sind.
Eine Impfung funktioniert vereinfacht folgendermassen: abgeschwächte Bakteriengifte bzw. abgeschwächte Virenbestandteile werden über eine Injektion in den Muskel verabreicht. Dies stellt keinen natürlichen Übertragungsweg dar. Dennoch findet – mit Hilfe von diversen “Hilfsstoffen” (Adjuvantien) – eine Immunreaktion statt.
Zu diesen Hilfsstoffen zählen unter anderem Aluminiumverbindungen, Antibiotika, Formaldehyd, uvm. Andere Zusatzstoffe, die lediglich zur Züchtung oder Herstellung der Impfstoffe benötigt werden, müssen nicht deklariert werden, da sie nicht gezielt für die Wirkung des Impfstoffs Verwendung finden. Hierzu gehört zum Beispiel Quecksilber, welches eine bakterielle Verunreinigung des Impfstoffs verhindern soll.
Die weiteren gesundheitlichen Wirkungen dieser Hilfsstoffe können von jedermann überall nachgelesen werden. Ein weiterer Unterschied zwischen Impfungen und der natürlichen Immunisierung besteht darin, dass bei vielen Impfstoffen, die Kleinkindern empfohlen werden, Mehrfachimpfstoffe verwendet werden. Dass ein Organismus an mehreren Infektionskrankheiten gleichzeitig erkrankt, ist in der Natur nicht möglich.
Kinder und Impfungen: Besorgnisse und Auswirkungen auf das kindliche Immunsystem
Das Immunsystem ist im ersten Lebensjahr natürlicherweise heruntergefahren und entwickelt sich stetig. Bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres bekommt ein Kleinkind in der Schweiz nach dem neusten Impfplan bis zu 17 Impfungen – viele davon sind Mehrfachimpfstoffe.
Ob und inwieweit diese enorme Vielfalt an Impfstoffen das kindliche Immunsystem beeinflusst, ist (noch) nicht geklärt. Fakt ist, dass es noch nie so viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene mit Allergien, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder Autoimmunerkrankungen gegeben hat. Alles Krankheiten, die direkt einen Zusammenhang mit dem Immunsystem haben.
Ausserdem verfügt ein Neugeborenes im ersten Lebensjahr über den sogenannten Nestschutz. Hierbei handelt es sich um eine passive Immunität vor Infektionskrankheiten, die durch die Plazenta oder die Muttermilch entsteht. So wird das Immunsystem des Säuglings optimal auf Krankheitserreger vorbereitet. Kinderkrankheiten gehören – wie der Name schon sagt – in die Kindheit. Das wirklich Gefürchtete sind aber nicht die Krankheiten an sich, sondern deren Komplikationen.
Diese treten vermehrt auf, wenn das Immunsystem geschwächt oder nicht auf die Krankheiten vorbereitet ist. Die Verlagerung der Kinderkrankheiten in ein Alter, in das sie nicht gehören, führt vermehrt zu schweren Verläufen und eben solchen Komplikationen. Dies ist aber vielmehr eine Folge des Impfens als des Nicht-Impfens, wie wir in den letzten Jahren beobachtet haben.
Wenn ein Kind eine Kinderkrankheit hat, ist es normalerweise krank bis schwerkrank, meist mit (hohem) Fieber. Das ist eine ganz normale und auch wünschenswerte Reaktion des Körpers. Heutzutage haben die Eltern aber in der Regel nicht mehr die Zeit, sich um ihr krankes Kind zu kümmern.
Sie sind beruflich so eingebunden, dass das Kind so schnell wie möglich wieder fit sein muss. Hat ein Kind Fieber, wird dies also oft sofort unterdrückt, weil viele Eltern nicht (mehr) wissen, wie sie damit umgehen sollen. Dabei ist Fieber der beste und natürlichste Weg Erreger zu eliminieren.
Herdenimmunität: Ein umstrittenes Phänomen
Als Herdenimmunität wird der Schutz bezeichnet, welcher von einer gewissen Gruppe ausgeht, die immun gegen eine bestimmte Krankheit wird. Ist diese Gruppe gross genug, kann die Infektionskette unterbrochen werden und die Krankheit kann sich nicht weiter ausbreiten.
Auch Nicht-Geimpfte oder Menschen, die nicht geimpft werden können, “profitieren” von diesem Schutz. Dieses Argument wird oft angewendet, um noch mehr Druck aufzusetzen. Man schütze nicht nur sich selbst, sondern auch andere damit, sich impfen zu lassen, ist die Argumentation. Da aber durch Impfungen keine Immunität erzeugt wird, ist ein Herdenschutz gar nicht möglich.
Zukunftsausblick: Die Ungewissheit um mRNA-Impfstoffe
Dies alles gilt für die “normalen” Impfstoffe, seien sie aktiv oder passiv, Lebend- oder Totimpfstoffe. mRNA-Impfstoffe haben aber eine völlig andere Wirkungsweise. Wie diese Impfungen genau wirken, ist bis heute noch nicht geklärt – auch aus offizieller wissenschaftlicher Sicht.
Wichtig ist jedoch zu wissen, dass seit über 30 Jahren an mRNA-Impfstoffen geforscht wird und es vor Corona noch nie zu einer Zulassung für Menschen gekommen ist. Allgemein benötigt man für die reguläre Zulassung eines Impfstoffs normalerweise mindestens sieben Jahre. Welche Langzeitfolgen in den nächsten Jahren noch auftreten werden, bleibt also abzuwarten.
Über das Netzwerk Impfentscheid: Die Mission der Impfentscheidung
Das Netzwerk Impfentscheid (früher AEGIS Schweiz) wurde 2011 gegründet, um die Arbeit von Anita Petek weiterzuführen. Es handelt sich um einen unabhängigen Verein, der sich für eine gesundheitliche Selbstbestimmung im Bereich des Impfens, aber auch allgemein im gesamten Gesundheitsbereich einsetzt.
Nur wer beide Seiten kennt, hat die Möglichkeit einer ganzheitlichen Sicht. Impfbefürwortende Informationen bekommt man in den meisten Fällen vom Arzt. Deshalb haben wir uns auf impfkritische Literatur spezialisiert, damit eine Impfentscheidung überhaupt möglich ist.
Der Verein finanziert sich ausschliesslich über Mitgliederbeiträge und Spenden. Nur so ist es möglich Vorträge und Weiterbildungen durchzuführen oder auch Beratungsgespräche und Aufklärungsarbeit zum Beispiel auf Messen zu leisten. Eine Mitgliedschaft für Einzelpersonen kostet Fr. 80.-, für Familien Fr. 120.- pro Jahr und beinhaltet unsere Vereinszeitschrift IMPULS, die 3-4x im Jahr erscheint und über aktuelle Themen berichtet, aber auch allgemeine Gesundheitsthemen aufgreift.
Wir führen für die Schweiz ein Verzeichnis von impfkritischen Ärzten und Therapeuten bzw. Ärzten, die zumindest keinen Druck aufsetzen. Diese wird laufend aktualisiert und kann bei uns angefordert werden.
In unserem Verlag sind schon einige Bücher – auch Kleinbücher mit max. 100 Seiten für kurze und knappe Informationen – erschienen zum Thema Impfen und Gesundheit allgemein.
Über die Autorin Maren Eppenberger
Mein Name ist Maren Eppenberger, ich bin Heilpraktikerin und Vorstandsmitglied vom Netzwerk Impfentscheid. Ich bin 32 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und unseren zwei Kindern im St. Galler Rheintal.
Weitere Informationen finden sie auf unserer Homepage oder schreiben Sie uns eine E-Mail
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