Heilkunde

Ich-Stärke: 10 goldene Regeln für mehr Ich-Stärke

Ich-Stärke: 10 goldene Regeln für mehr Ich-Stärke

Ich-Stärke: 10 goldene Regeln für mehr Ich-Stärke

Viele haben das Gefühl ständig etwas tun zu «müssen» und sind selten authentisch zu ihren Gefühlen und Gedanken, obwohl doch gerade die Momente, in denen wir authentisch zu uns stehen, das Leben erst ausmachen. Was hier oft fehlt, ist die Ich-Stärke.

Bereits zum Tagesanbruch sind die ersten Gedanken meist verbunden mit Pflichten, die über den Tag hinweg erledigt werden müssen: «Ich muss aufstehen, ich muss arbeiten, ich muss”¦»? Hinzu kommt die Überzeugung einem gewissen Ideal entsprechen zu müssen. Wir nehmen uns selbst erst dann an, wenn wir so sind, wie wir glauben sein zu müssen. Erst dann dürfen wir Wertschätzung, Liebe, Aufmerksamkeit empfangen.

Es erfordert eine Menge Ich-Stärke, sich für seine eigenen Werte und Überzeugungen einzusetzen und das an sich selbst zu lieben, was wir bisher an uns verurteilten. Wie alles Neue im Leben beginnt die Selbstliebe mit einem klaren Entschluss, zu welchem wir Sie herzlich ermutigen möchten. Selbstliebe gelingt nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Prozess, ein Weg, hin zu sich selbst und zur Erkenntnis wer wir sind und was wir wollen.

Die meisten Menschen mit Ich-Stärke sind ein wenig verrückt in den Augen der anderen. Ihr Sein ist erfüllt von Liebe, von Lachen und von Lebendigkeit. Sie leben intensiv und präsent. Solche Menschen starten viel eher mit dem Gedanken «Ich liebe das Leben! Danke, dass ich leben darf! » in den Tag.

Mit diesen goldenen Regeln für mehr Ich-Stärke möchten wir Ihnen wertvolle Begleiter für ein Leben voller Selbstliebe mitgeben.

Regel 1 der Ich-Stärke: Sie sind ein Unikat – schenken Sie ihrer Einzigartigkeit mehr Aufmerksamkeit!

Wie der bekannte irische Schriftsteller Oscar Wilde mit seinen Worten «Sei du selbst. Alle anderen gibt es schon» bereits sagte, ist jeder von uns einzigartig. Anstelle uns bewusst zu sein, was unsere persönlichen Fähigkeiten und Stärken sind, vergleichen wir uns stattessen mit den Menschen um uns herum und vergessen, die Einzigartigkeit, die Jede und Jeder von uns innehat, zu schätzen. Vielmehr möchten wir uns anpassen, um bloss nicht aufzufallen.

Durch diese innere Hemmung begrenzen wir uns ständig selbst, sodass das Leben wenig Spass macht und die Schwermut nah ist. Werden Sie frei von Ihren Begrenzungen, Regeln, Konditionierungen als angepasster Mensch und kommen Sie zurück in den kindlichen Frei-Geist.

Das Leben ist gleich dem Tanzen. Das Tanzen nach festgelegten Regeln erfüllt uns mit viel weniger Freude, als wenn wir im Rhythmus der Musik frei mitschwingen und die Lebendigkeit in uns spüren. 

Regel 2 der Ich-Stärke: Was Ihnen wirklich wichtig ist, entscheiden Sie selbst

Wir werden in soziale Gemeinschaften hineingeboren, die Erwartungen als Grundlage menschlichen Zusammenlebens betrachten. So sind wir bereits früh im Gewebe wechselseitiger Erwartungen verstrickt. Wir haben eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber anderen und sind gleichzeitig dazu bestimmt die Erwartungen anderer zu erfüllen.

Der Weg der Selbstliebe führt uns daran vorbei, dass wir andere nicht mehr als Werkzeuge zur Erfüllung unserer eigenen Bedürfnisse betrachten und uns selbst auch nicht als Werkzeug anbieten. Wir müssen lernen, Nein zu sagen. Auch wenn damit die Erwartungshaltung, die an uns gehegt wurde, nicht erfüllt wird. Wir entscheiden selbst, was sich für uns richtig anfühlt und was falsch.

Regel 3 der Ich-Stärke: Der Mensch erschafft seine Welt mit seinen eigenen Gedanken

Diese Worte stammen von Buddha. Was er damit meint? Nun, wir sind selbst verantwortlich dafür, ob wir an leidvollen Momenten festhalten oder ob wir Glück und Freude in unsere Leben lassen. Unsere Gedanken bestimmen unsere Gefühle. Wenn Sie ständig negativ denken, werden Sie sich auch dementsprechend fühlen. Und was Sie fühlen, strahlen Sie auch aus. Begegnen Sie sich selbst mit liebevollen, wertschätzenden Gedanken, transformiert sich das Gefühl.

Bereits die grundlegende Einstellung zum Leben hat enorme Auswirkungen darauf, wie wir uns fühlen. Lassen wir uns mit allen Sinnen auf das Leben ein, so wird es zu einem immerwährenden Tanz der Freude. Begrüssen Sie das Leben zum Tagesanbruch mit einer Liebeserklärung: Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich!

Regel 4 der Ich-Stärke: Verurteilungen beobachten und wahrnehmen

Ein weiterer Schritt auf dem Weg der Selbstliebe ist, zu erkennen, was wir bislang an uns alles noch nicht lieben. Machen Sie eine Inventur der Nicht-Liebe. Damit sind Verurteilungen gegenüber sich selbst gemeint, die es zu beobachten, wahrzunehmen und aufzuschreiben gilt.

Was lieben Sie alles nicht an sich? Wo gehen Sie hart, fordernd, lieblos, ungeduldig mit sich um? Auch Gedanken über Dinge der Vergangenheit, die mit bereuen und bedauern einhergehen («warum habe ich das bloss so gemacht, das war ja total blöd von mir» usw.), gehören alle zum Archiv der Nicht-Liebe und verhindern das Voranschreiten auf dem Weg zu mehr Ich-Stärke.

Von diesen Verurteilungen können Sie sich trennen, wenn Sie sich neuen Gedanken öffnen. Ein neuer Gedanke könnte beispielsweise sein, dass Sie es in jedem Moment des Lebens, so gut gemacht haben, wie Sie konnten.

Regel 5 der Ich-Stärke: Erkennen Sie ihre Bindungen

Wo ist nur all meine Energie geblieben? Fragen Sie sich vielleicht auch ab und zu? Tatsächlich gibt es «menschliche Energiefresser»; Energiediebe, die Ihnen Kraft kosten und buchstäblich den letzten Nerv rauben. Wenn wir längere Zeit mit einem Energiedieb zusammen waren, fühlen wir uns anschliessend ausgelaugt, erschöpft, müde und manchmal sogar gereizt oder aggressiv.

Weil wir nur begrenzte Ressourcen haben, ist es wichtig, dass wir unsere Energie nicht durch kräftezehrende Menschen rauben lassen. Versuchen Sie ihre Bindungen im Umfeld zu erkennen. Wer tut Ihnen gut, wer eher weniger? Bei wem verlieren Sie die Verbindung zu sich selbst? Wenn man mit einem klaren Gespräch nicht weiterkommt, hilft oftmals nur noch ein Kontaktabbruch. Befreien Sie sich von ungesunden Beziehungen!

Regel 6 der Ich-Stärke: Opferrolle verlassen und Verantwortung für sich übernehmen

Viele von uns sehen sich selbst als Opfer, weil sie schmerzhafte Erfahrungen durchleben mussten!  Viele von uns haben auch Angst von den Konsequenzen eines eigenverantwortlichen Lebens und sind durch diese Angst gelähmt, sich dafür zu entscheiden. Wir sind verletzt worden, enttäuscht, vielleicht betrogen.

Das Gefühl Opfer zu sein, ist vielen von uns gut vertraut. Denn es fällt uns natürlich leichter, anderen Menschen die Schuld für einen Streit, ein Problem oder einen gemachten Fehler zu geben, als unseren eigenen Anteil zu suchen. Wir sind es zu sehr gewohnt, uns gegenseitig Verantwortungen zuzuschieben. Dabei haben wir es fast immer selber in der Hand! Machen Sie sich mal klar, wieviel Macht Sie anderen Menschen über sich in die Hand geben, wenn Sie sich ihnen weiter als Opfer ausliefern.

Es ist nie zu spät, etwas zu verändern. Sie können jederzeit damit beginnen, ihr Leben aktiver und eigenverantwortlicher zu leben. Wir müssen selbst dafür sorgen, dass es uns gut geht, dass wir glücklich und zufrieden sind. Damit wir erreichen, was uns wichtig ist!

Regel 7 der Ich-Stärke: Vergeben, loslassen, frei werden

Manchmal tun wir uns schwer damit anderen Menschen zu verzeihen, weil wir verzeihen gleichsetzen mit etwas gutheissen. Verzeihen bedeutet aber vielmehr, dass wir unseren Ärger und unsere Enttäuschung überwinden. Groll, Ärger und Kränkungsgefühle «in sich reinfressen» schadet nicht nur unserem Geist, sondern auch unserem Körper.

Solche Gefühle können sich durchaus schädlich auf unsere Gesundheit auswirken und das Entstehen zahlreicher Stresskrankheiten begünstigen. Verzeihen bedeutet keineswegs, dass wir das Verhalten einer Person als richtig ansehen. Vielmehr befreien wir uns selbst und können unsere Energie, unseren Fokus wieder auf andere wichtige Dinge im Leben lenken.

Vergeben und loslassen von Ärger, Enttäuschungen oder widerfahrener Kränkung wirkt befreiend und ist wichtig für unser Seelenheil!

Regel 8 der Ich-Stärke: Akzeptanz und Annahme als Wegweiser der Selbstliebe

Selbstliebe beginnt mit der Akzeptanz gegenüber sich selbst, das heisst, sich im Innersten anzunehmen. Wenn es darum geht, sich selbst zu lieben, dann müssen Sie sich die Frage stellen: Was alles an mir kann ich dann lieben lernen?

Dies beginnt mit unserem Erscheinungsbild, unserem Körper. Lieben Sie ihr Mann-Sein/ ihr Frau-Sein? Lieben Sie Ihren Körper? Die Selbstliebe ist einen Prozess dem der festgefasste Entschluss vorausgeht.

Diese Entscheidung könnte beispielsweise so lauten: Ich bin bereit, mein Herz und meinen Geist zu öffnen für die bedingungslose Liebe zu mir selbst. Für die Liebe zu meinem Leben – zu meinem Frau-Sein / Mann-Sein, zu meinem Körper und zu all meinen Gefühlen.

Mit der bedingungslosen Akzeptanz zu uns selber, beginnt die Lebensenergie zu strömen und wir sind wahrhaft frei! Seien Sie sich selbst und stehen Sie zu sich.  

Regel 9 der Ich-Stärke: Behandeln Sie ihren Körper pfleglich

Wir Menschen der Zivilisation haben seit langer Zeit die Beziehung zu unserem Körper verloren. Diese verlorene Beziehung drückt sich darin aus, dass wir unseren Organismus vernachlässigen, ihm nicht die gehörige Aufmerksamkeit schenken und ihm in der Regel permanent Dinge zumuten, die er eine Zeit lang klaglos verträgt, die ihm aber dennoch schaden.

Besonders in der heutigen Zeit neigen wir dazu, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Vielleicht haben Sie sich auch schon mal erwischt beim Essen noch in einer Zeitschrift zu blättern, zu telefonieren oder nebenbei die «To-Do-Liste» abzuarbeiten? So banal es klingen mag, achtsam zu sein und sich auf die in diesem Moment ausgeübte Tätigkeit zu fokussieren, ist für unseren Körper enorm wichtig.

Schenken Sie Ihrem Körper mehr Achtsamkeit und bleiben Sie im gegenwärtigen Moment. Sie werden spüren, wie viel mehr Energie Ihnen dadurch zur Verfügung steht. Denken Sie bei der morgendlichen Joggingrunde nicht an das, was am Tag noch alles erledigt werden muss, sondern konzentrieren Sie sich auf Ihren Körper, Ihre Umgebung, Ihre Wahrnehmungen!

Wie fühlt sich mein Körper an? Wie präsentiert sich der Himmel, die Wolkenkonstellation? Wie riecht es? Weht ein kühler Wind – eine Bise, oder ist es angenehm windstill?

Regel 10 der Ich-Stärke: Mehr Selbstliebe im Alltag

Ein neues Leben beginnt immer mit einem neuen Gedanken. Diesem Gedanken darf dann die Handlung folgen. Zu den wichtigsten Handlungen im Alltag für mehr Selbstliebe zählen Raum, Zeit, Stille und Aufmerksamkeit für sich selbst zu nehmen. Damit geht auch das Alleinsein einher, denn nur dann können wir den Kontakt zu unserem Geist, zu unserem Herzen, zu unserem Körper behalten.

Viel zu oft verlieren wir uns im Alltag in der Aussenwelt und sind lieblos zu uns selbst, indem wir uns für uns selbst keine Zeit nehmen und die Erwartungen anderer versuchen zu erfüllen. Raum, Zeit und Ruhe ermöglichen dir den Kontakt zu dir selbst; zu deinen Gedanken, zu deinen Gefühlen, zu deinen Körperempfindungen und zu deinem Herzen.

Wir sind ein mentales, emotionales, körperliches und spirituelles Wesen. Diese vier Ebenen wünschen sich unsere liebevolle Aufmerksamkeit und Liebe. Schenken Sie sich diese!

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