Die Bedeutung von Durchblutungsstörungen für Ihre Gesundheit
Kennen Sie das auch, dass Ihre Hände und Füße manchmal kribbeln oder taub werden, besonders wenn es kalt ist? Oder leiden Sie unter Schmerzen in den Beinen, wenn Sie Treppen steigen oder längere Strecken gehen? All dies können Anzeichen für Durchblutungsstörungen sein, die nicht nur unangenehm sind, sondern auch ernstzunehmende Folgen für Ihre Gesundheit haben können.
In diesem Blogartikel erfahren Sie, was Durchblutungsstörungen sind, wie sie entstehen und welche Auswirkungen sie auf Ihren Körper haben können.
Ausserdem erhalten Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Durchblutung verbessern können.
Faszination Durchblutung
Es gibt keine medizinische Fachrichtung, in der die Durchblutung und somit die Blutgefässe nicht eine Rolle spielen. Die Durchblutung bezeichnet somit die Versorgung von Organen mit Blut. Funktioniert die Blutversorgung nicht ausreichend, spricht man von Durchblutungsstörungen.
Die Zufuhr erfolgt über Arterien und Venen. Dies dient der Versorgung von Geweben mit Nährstoffen, Sauerstoff und anderen lebensnotwendigen Blutbestandteilen sowie dem Abtransport von Sauerstoffwechselprodukten und Kohlenstoffdioxid.
Die Gesamtlänge aller Blutgefässe beträgt etwa 100.000 km, das ist mehr als das Zweifache vom Erdumfang. Unser Körper leistet mit der Durchblutung jeden Tag Hochleistung. Eine gut funktionierende Durchblutung ist unerlässlich für einen leistungsfähigen Körper.
Gefässe im Visier: Durchblutungsstörungen
Bei Durchblutungsstörungen sind die Gefässe verengt oder gar verstopft, sodass das Blut nicht mehr ungehindert hindurchfliessen kann. Die von den betroffenen Gefässen versorgten Gewebe, Organe oder Extremitäten erhalten dann immer weniger Sauerstoff und Nährstoffe.
Ausserdem werden die Stoffwechselendprodukte wie Kohlendioxid langsamer abtransportiert. Die betroffenen Organe oder Glieder sind dann in ihrer Funktion immer mehr eingeschränkt und können bei dauerhafter Mangeldurchblutung absterben.
Zu unterscheiden sind die Arterien, das sind die vom Herzen wegführenden und zu den Organen leitenden Blutgefässe, und die Venen, die das Blut von den Organen wieder zurück zum Herzen bringen. Arterien werden bei Abbildungen meist rot dargestellt und die Venen in blau.
Fast alle Arterien enthalten sauerstoffreiches Blut. Durch degenerative Veränderungen in den Gefässwänden der Arterien wird die Elastizität der Arterien vermindert und das Volumen der Gefässe eingeengt. Sind die Arterien von einer Durchblutungsstörung betroffen, spricht man von einer arteriellen Verschlusskrankheit.
Venen leiten das sauerstoffarme Blut aus dem Körper zurück zum Herzen und müssen dabei meistens gegen die Schwerkraft arbeiten. Die Venenwand ist im Vergleich zur Arterienwand viel dünner. Dafür enthalten die grösseren Venen Klappen, damit das Blut auf dem Rückweg zum Herzen nicht nach unten absackt. Sie transportieren gegen die Schwerkraft 7.200 Liter Blut über eine Gesamtstrecke von etwa 50.000 km von der Peripherie zurück zum Herzen.
Schon beeindruckend, wie unsere Durchblutung funktioniert, oder?
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Alarm im Körper: Risikofaktoren für Durchblutungsstörungen
Je nachdem, wo eine Durchblutungsstörung auftritt und ob diese akut oder chronisch ist, löst sie unterschiedliche Krankheitsbilder aus. Das Erkrankungsrisiko kann steigen bei Menschen mit Diabetes, Übergewicht, erhöhtem Blutdruck, zunehmendem Alter, falscher Ernährung, und Bewegungsmangel.
Besonders die Beinvenen müssen stark gegen die Schwerkraft arbeiten. Normalerweise würde das venöse, verbrauchte und sauerstoffarme Blut in die falsche Richtung fliessen, wenn sich die Natur nicht geniale Tricks ausgedacht hätte, um es gezielt nach oben zu leiten.
Das leergepumpte Herz übt eine leichte Sogwirkung auf venöses Blut aus, es wird so gewissermassen hochgezogen. Damit das verbrauchte Blut nicht wieder nach unten sickert, blähen sich in den Venen, wenn das Blut kurzzeitig stillsteht oder sich die Strömungsrichtung umzukehren droht, segelartige Klappen auf, die ein Zurückströmen verhindern. So machen diese Klappen die Vene nach unten dicht und setzen dem Einfluss der Schwerkraft ein Hindernis entgegen.
Funktioniert der Mechanismus dieser Klappen gemindert, weil sie ausgesackt sind, Risse bekommen haben oder nicht mehr dicht schliessen, versickert das venöse Blut teilweise nach unten zurück und es kann zu Schwellungen und Krampfadern führen. Wenn sich das Blutvolumen in der Vene erhöht, wird Druck aufgebaut und seröse Flüssigkeit wird in das umliegende Gewebe gepresst.
Der Druck in der Vene ist grösser als der im umgebenden Gewebe, so dass Wasser durch die Venenwand hindurchsickert. Ödeme (Wassereinlagerungen) entstehen, die sich am Anfang als Knöchelödeme, im fortgeschnittenen Stadium als massive Unterschenkelödeme zeigen. Wenn die Venenwände ständig unter Druck stehen, sacken sie aus. Eine Krampfader oder chronisch-venöse Venenschwäche entsteht.
Symptome und Auswirkungen einer Durchblutungsstörung in den Beinen
Sind die Beine von einer Durchblutungsstörung betroffen, kann es sich mit Taubheitsgefühl, Schmerzen im Gesäss, Schmerzen an den Waden und Oberschenkel, Kribbeln und ständiges Kältegefühl an den Füssen äussern. Ein weiterer Zusammenhang besteht zwischen Krampfadern und den nächtlichen auftretenden Wadenkrämpfen, über die viele Menschen klagen, die unter Venenschwäche leiden.
Und mancher fragt sich vielleicht, was Krampfadern mit einem Krampf zu tun haben? Das Wort Krampf leitet sich vom althochdeutschen kramph-gekrümmt ab und beschreibt somit den krummen Verlauf der Beinvenen.
Neben einer erblichen Veranlagung zu Bindegewebsschwäche gibt es äussere Faktoren, die das Geschehen begünstigen. Lebensgewohnheiten, Übergewicht, Rauchen, Leberbelastung durch Zucker- und Alkoholkonsum, Vitamin- und Mineralstoffdefizite, Bewegungsmangel, sitzende oder stehende Berufe oder zu enge Kleidung die Beine und Bauch zu stark einschnürt.
Wie Sie Ihre Durchblutung verbessern können: Praktische Tipps
Als tägliche Massnahme, die jeder Betroffene durchführen kann, hat sich zum einen das Kaltduschen als Ritual nach der warmen Dusche bewährt. Wer es noch effektiver möchte, kann die Beine mit Kneippgüssen verwöhnen. Zum anderen sollten Betroffene, vor allem wenn sie lange sitzen und wenig Bewegung haben, angemessene Stützstrümpfe tragen.
Machen Sie mehrmals täglich Wipp-Bewegungen mit den Füssen für die notwendige Anregung der Venenpumpe. Lageren Sie abends die Beine hoch, damit das gestaute Wasser über die Nieren ausgeschieden werden kann. Machen Sie Venengymnastik im Liegen: Bewegen Sie 5 Minuten lang Ihre Füsse in alle Richtungen, auf und ab, kreisend, voneinander, gegeneinander. Machen Sie dabei eine tiefe Bauchatmung.
Die Naturmedizin kennt viele wirksamen Heilpflanzen wie rotes Weinlaub, am besten in Kombination mit OPC aus Traubenkernen oder Arnika, Ringelblume, Steinklee und Rosskastanie. Die Blutegeltherapie kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen angewandt werden und hat sich als wirksame Therapiemethode auch bei Venenleiden sehr bewährt.
Durch die gerinnungshemmende und gefässerweiternde, beziehungsweise entkrampfende Wirkung des Speichels der Blutegel kann der Lymphfluss beschleunigt und der venöse Abfluss angestauten Blutes angeregt beziehungsweise überhaupt erst ermöglicht werden. Als Haupteinsatzgebiet der Blutegeltherapie gelten unter anderem venöse Stauungen, Krampfadern (Varikosis) und oberflächliche Venenentzündungen.
Hier finden Sie weitere einfache Mittel, wie Sie Ihre Durchblutung natürlich anregen können.